Kurzreview des Nothing Phone 4a

Nothing Phone 4a, die ersten 10 Tage…


Erstmal vorweg ein Riesen Danke an Nothing für die Möglichkeit vor Release ein Gerät
ausprobieren zu dürfen.
Ich war sehr überrascht als ich die Email bekam.
Die Auslieferung nach Deutschland hatte sich etwas verzögert und so habe ich bei Slack immer wieder
geschaut wer bereits ein Gerät bekommen hatte und vor allem welche Farbe.
Der Tag der Lieferung kam und ich muss gestehen ich hoffte das es nicht das schwarze Modell ist.


.....Und was soll ich sagen es kam sogar in meiner Wunschfarbe.



Auf den ersten Bildern war die Farbe ja schon echt ein hingucker, aber nach dem auspacken und das erste mal live sehen ist es noch viel besser.
Es ist keine typische Frauen Farbe, es ist ein Statement. Die Transparente Rückseite, Nothings Markenzeichen seit Stunde 1, und dazu ein dezentes aber Ausdruck starkes Rosa/Pink sind eine Ansage an die langweiligen Smartphones in der Mittelklasse.

Das einrichten ging dann schnell von statten, da die Übertragung meiner Daten vom Nothing Phone 3 kamen. Die Verarbeitung ist solide und perfekt wie von Nothing gewohnt. Glas auf Vorder und Rückseite und ein mit Kunstoff überzogener Aluminiumrahmen. 
Neu ist die Anordnung der Tasten, da in der Vergangenheit seltsamerweise einige User versehentlich den Essential Button gedrückt haben statt den Power Button. Ich habe bei meinem Nothing Phone 3 keine Verwechselung der Tasten gehabt. Und fand das Layout sinnvoll da ich die Lautstärke Tasten gerne gegenüber vom Power Button habe. Das hat auch einen Grund. Wer Screenshots per Tasten macht oder das Gerät neu starten will nutzt die Kombination aus Laut/Leiser und Power Button, das ist bequemer wenn sie sich gegenüberliegen. 
Sei es drum, ich mag das neue Layout nicht so.
Nach dem einrichten ging es dann erstmal durch die Einstellungen/Menüs und Apps... Wie flüssig läuft das System mit dem Snapdragon 7s Gen 4. Ja wie zu erwarten war läuft Nothing OS auf dem Phone 4a Butterweich. Man merkt keinen großen Unterschied in der alltäglichen Performance zum 
Nothing Phone 3. 
Die ersten Tage habe ich damit verbracht das Gerät viel für Social Media zu nutzen und diverse Fotos zu machen. 
Das unumstrittene Highlight ist die Kamera. Zumindest wenn es um den Hauptsensor und die Telekamera geht. Die Ultraweit ist eher gute Standardkost in der Mittelklasse, das es da aber auch besser geht hat Nothing schon beim 2a mit einem 50MP Sensor bewiesen. 
Sei es drum, die Periscope Kamera ist wichtiger und irgendwo muss der Preis ja auch noch im Rahmen bleiben.
An der stelle will ich noch keine Endfazit geben, das kommt im später, aber Spoiler: Die Kamera ist ein sehr gutes Tool für Social Media und Kreative. Sie performt gut und die Kamera App sowie die Galerie App sind nochmals überarbeitet und haben noch mehr Features. 
Neben den neuen Rahmen, welche über die Galerie App im Update verteilt worden sind, sind auch KI Features rein gekommen. Es stehen neben spiegelungen entfernen auch Personen entfernen zur verfügung.

ein paar kurze Fotoeindrücke.....











Es macht einfach sehr viel Spaß mit dem Gerät auf die Straße zu gehen und die Welt durch die Linsen des 4a neu zu entdecken.

Abseits der Kamera, was habe ich noch entdeckt an dem Nothing Phone 4a? Die Glyph Bar auf der Rückseite, in 7 Quadraten sind 63 mini LEDs verbaut und die Leuchtkraft dieser ist bis zu 3500 Nits hell. Wo Licht ist, ist auch etwas schatten...man kann man die Glyph Bar in der Leuchtkraft in 3 Helligkeitsstufen einstellen, jedoch gibt es keine automatische Helligkeit da kein Sensor verbaut ist.
Ansonsten lassen sich per Glyph Bar genauso wie mit den alten Glyphen Benachrichtigungen anzeigen. 
Während ich bei meinem alten Nothing Phone 3a Pro die Glyphen zur Ausleuchtung beim Fotografieren genutzt habe ist das mit der Glyph Bar nicht ganz so schön. Hell genug ist es dennoch allemale.

Die Stereo Lautsprecher sind laut und haben einen guten Klang für die Mittelklasse. Da ich aber maximal Sprachnachrichten damit anhöre und für Musik meine Nothing Headphone 1 bevorzuge kann ich da nicht viel mehr zu sagen. 
Als eine weitere Besonderheit fällt auf das es für die Größe relativ leicht ist. Die Akkulaufzeit ist solide jedoch oft kürzer als die Akkukapazität es vermuten lassen würde. Bin ich dennoch durch den Tag gekommen? Ja und wenn es mal etwas enger wurde dann kann man ja zum glück schnell mal etwas nachladen. 

Insgesamt bin ich die ersten 10 Tage sehr gut mit dem Gerät zurecht gekommen, was nicht zuletzt an der insgesamt guten Arbeit von Nothing liegt. Ich bin auf die letzten ca 15 Tage meiner Testperiode gespannt und ob es am Ende komplett überzeugt und für wen sich das Gerät lohnt. 

.....es bleibt spannend....




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